Sonntag, 16. Februar 2014

15 - Buenos Aires

Samstag, der 15.2.2014
(von Ernesto Buchwald)


Am 15.02. war der letzte Tag in Buenos Aires und die letzte Möglichkeit, die Stadt zu besichtigen. Nach einem guten Frühstück auf der Dachterrasse teilte sich die Mannschaft auf in viele kleinen Gruppen  mit verschiedenen Zielen auf. Die Mädels meist mit dem Ziel, shoppen zu gehen und die Männer mit dem Ziel, ein kräftiges saftiges Steak zwischen die Zähne zu bekommen.

Vorrang hatte jedoch die Planung der Überfahrt per Schiff für den nächsten Tag bis nach Montevideo, welche viel Zeit und Nerven gekostet hat.

Urku, der am Vortag bis tief in die Nacht feiern war, verschlief den halben Tag und war nicht vorzufinden.

Auf der Suche nach einer Shoppingmeile fanden Agnes, Angela, Alex, Jeroen und ich ein Einkaufszentrum, jedoch ziemlich vergleichbar mit deutschen Einkaufszentren und somit etwas uninteressant für uns Jungs. Trotz dessen wurde die Shopping-Tour mit den Mädels als Führung fortgesetzt. 

Ziel war es jedoch, sich im Park von Bier und was zu knabbern zu ernähren und die Sonne zu genießen. Nachdem es was kühler geworden war machten wir uns zurück auf dem Weg zum Hostel, sich kurz frisch zu machen und lecker Essen zu gehen.

Für den Alkohol Nachschub wurde ebenfalls gesorgt. Angekommen im Hostel berichtete jeder von deren Erlebnisse am Tag. Gegen Abend gingen wieder alle grüppchenweise verschiedenst essen. 

Die peruanische Küche begeisterte uns mit deren leckeren Angeboten. Sehr empfehlenswert. Jeroen mundete besonders die Dipp-Soße für das Brot und er versuchte, dem Kellner das Rezept zu entlocken.
  
Wieder zurück im Hostel erfüllte Alex sein Versprechen, einen exotischen Cocktail zuzubereiten. Eine Mischung aus Tequila, Orangen Likör und Bier. Ein sehr kreatives Unterfangen. Das war auch der Startschuss für ein Trinkspiel namens Dixi. Mit zwei Würfeln wird es gespielt und endete damit, dass alle gut dabei waren.
Leider ist die Party im Haus geblieben, da der nächste Tag anstrengend werden würde.

Ernesto Munoz Buchwald

Samstag, 15. Februar 2014

14 - Bei Volkswagen Argentina

Freitag, der 14.2.2014
(von Tobias Günther)

Volkswagen Argentina



Volkswagen, die Dritte

Am 14.02.2014 stand der letzte Firmenbesuch, und damit das Ende des offiziellen Teils der Studienfahrt 2014 an. Wie schon in den Jahren zuvor, besuchten wir auch in Argentinien das Werk von Volkswagen. Nach Polo und Gol(f), stand dieses Jahr ein echtes Männerauto auf dem Programm, der Amarok. 

Im Anschluss einer kompakten Werksführung begrüßte uns ein Österreicher, welcher uns die aktuellen Zahlen und Ziele bis zum Jahre 2018 anhand einer Präsentation aufzeigte. Nachdem nochmals die eher bedenklichen Zahlen bzgl. Inflation und der derzeitigen Wirtschaftslage in Argentinien bestätigt wurden, ging es an die Geschenke. Der Wunsch eines jeden ging in Erfüllung. Jeder von uns bekam einen VW Amarok geschenkt, wenn auch „nur“ im Maßstab 1:18. Die Freude war um so größer und hält bisher an.


Gegen Mittag begann damit die Freizeit und alle brachen in unterschiedliche Richtungen auf, um die Stadt zu erkunden. Passend zum 14.02.2014 (Valentinstag für die, die es nicht wissen) nutzte ich die Chance (ich hatte natürlich kein Geschenk) und ging mit der Frä freiwillig schoppen. 

Abgerundet mit dem besten Eis der Welt, fand die Gruppe gegen Abend wieder zusammen und wir machten uns auf zum Hafen von Buenos Aires, wo wir nach einem erneut schwierigen Bestellvorgang zum ersten Mal nicht nur alle satt wurden, sondern es auch allen geschmeckt hat. Zusammenfassend ist bis heute aber in jedem Fall zu sagen, mit 16 Leuten essen gehen ist keine einfache Angelegenheit, schon gar nicht bei uns.

Gegen 23:00 Uhr Ortszeit machten wir uns auf den Heimweg und rundeten den Abend auf der Hotelterasse über den Dächern von Buenos Aires und außerhalb der Wanzenwelt ab. Schöne Träume Nabila :P

Tobias Günther

Donnerstag, 13. Februar 2014

13 - Bei Siemens und der DAHK in Buenos Aires

Donnerstag, 13.2.2014
(von Agnes Schampera)


 bei Siemens in Buenos Aires


Hola Amigos und Chicas! Ausgeschlafen und voller Vorfreude auf einen weiteren Tag in Buenos Aires ging es nach einem schnellen Duschgang in unserer Mini Dusche zum heiß begehrten Frühstück in unserem Hostel Portes des Sol, welches im obersten Stockwerk namens „The Roof“ des Hotel nach Treppen runter und wieder rauf...von uns gefunden wurde.  Nach einem kurzen Blick aufs „Buffet“ stand fest...wooow...es gibt...Taddaaa...wieder mal nur Croissants mit Marmelade. Naja, die Location über den Dächern der Straßen von Buenos Aires lies uns das reichlich ausgewogene argentinische Frühstück schnell vergessen.

Nach ner kleinen Informationseinholung an der Rezeption bezüglich Waschsalon wurde uns Gott sei Dank angeboten unsere Klamotten, die mittlerweile einen leichten moosigen Geruch angenommen haben, an der Rezeption zum waschen abzugeben. Die Señorita hat aber auch gestaunt als wir eine 40 Liter Tüte mit stinkenden Klamotten abgegeben haben.

Dann ging es auch ab zu Siemens... naja es ging eher schleichend über die Hauptstraßen von Buenos Aires. Zum Glück haben wir Jerons Navi am Bord, damit konnten wir das die Bus Rundfahrt durch das Viertel doch ein wenig verkürzen.


Ich musste staunen, als ich die im Vergleich zur NL Köln helle, offene und moderne Eingangshalle sah. Empfangen von einer typisch hübschen Siemens-Mitarbeiterin ging es auch schon direkt nach...kleinen Kuchen Häppchen...(wir waren froh zu sehen, dass wir nicht schon wieder mit Croissants verwöhnt werden)..zur ausführlichen Präsentation über den neuen Standort in Buenos Aires, den wirtschaftlichen Strukturen in Argentinien sowie den 4 Branchen Energy, Healtcare, Industrie und Infrastruktur and Citys.

Nun war uns kla, dass Siemens besonders im Energie Sektor in Südamerika richtig fest Fuß gefasst hat und auch in Zukunft Dank der Megacitys, worunter auch Buenos Aires zählt (>10 Millionen Einwohner), mit dem Sektor Infrastructure and Citys für Erfolg haben wird.

Nach einem schnellen Gruppenfoto in den Eingangshallen von Siemens ging es auch wieder zack...zack...ohne Umwege über PiPi Island direkt in den Bus, der uns auch zum nächsten Termin natürlich mit der inclusiven Rundfahrt durch die Straßen von Buenos Aires zu spät bei der AHK Argentinische Handels Kammer, die einen großartigen Ausblick über Buenos Aires hatte, ablieferte...danke Herr Busfahrer!


Also schnell noch was über die AHK: die 125 AHK’s weltweit fördern die Beziehung der deutschen und argentinischen Wirtschaft und vertreten die Interessen seiner Mitglieder, die nicht nur aus deutschen Unternehmen bestehen. Nach 3 Stunden interessanter argentinischer Volkswirtschaftslehre, waren wir doch ein wenig geschockt...Themen wie Subventionen von Energie und Transport, Haushaltsdefizite, kein Anspruch auf ausländische Kredite sowie die politische Situation ließen uns etwas grübeln.

So, nachdem es endlich Richtung Feierabend zuging, wurde schnell leckeres Fleisch beim Metzger sowie ein wenig Gemüse eingekauft und dann hieß es nur...Männer ab auf unsere Dachterrasse...Grill an...., Frauen ab in die Küche Salate machen!

Ich habe mich natürlich verpiesselt und bin ne Stunde am Ufer von Buenos Aires joggen gewesen, dabei ist mir aufgefallen...selbst in Kölle steckt ein klein wenig Buenos Aires mit den wenigen modernen Restaurants, Büros und alten Hafenkränen.

Pünktlich zum Essen wieder angekommen wurde in einer schönen warmen Sommerbriese der Abend mit lecker Burger und Bier genossen.... Mmmhhhh...

Agnes Schampera 

12 - Bei Siderar in San Nicolas

Mittwoch, der 12.2.2014
(von Urko Gutierrez)

Bramme bei Siderar



Früh morgens hat der Tag angefangen mit der Fahrt nach San Nicolas, wo wir uns das Stahlwerk angeguckt haben.

Nach einem kleinen Umweg von 60 km sind wir eine Stunde zu spät angekommen. Wir wurden trotzdem von 2 pensionierten Ingenieuren freundlich empfangen mit einem Kaffee, Croissant und einer kurzen Präsentation.

In der Präsentation wurde uns erzählt, dass der Bau der Anlage in den 60er Jahren stattgefunden hat und das Layout der Firma wurde kurz vorgestellt. Als einziger argentinischer Hersteller von Flachstahl besitzt die Anlage eine Kokerei, zwei Hochöfen mit zwei verschiedenen Technologien, was zwei verschiedene Kapazitäten bedeutet.




Der Hochofen wird in einem 2 zu 3 Verhältnis von Eisenerz und Koks schichtweise bestückt. Die Temperatur war sehr hoch sowohl von der Herstellung als auch von der Sonne. 60% des Energiebedarfs wird unabhängig hergestellt. Über ein Schienennetz von mehr als 100 km wird das flüssige Eisen zu der Gießerei weiter transportiert, wo sich 3 Konverter befinden. Dort wird der Kohlegehalt reduziert. Durch die Verminderung des Kohlenstoffgehaltes von 4,8% auf das gewünschte Verhältnis von 0,1 bis 0,8% entsteht der Stahl. Weiter geht es zum Strangguß und zu den Warmwalzstraßen bzw. zum Kaltwalzen.



abschließendes Gruppenphoto


Zurück im Trainingsraum haben wir uns verabschiedet und dann ging die Reise weiter nach Buenos Aires. Die Fahrt durch die Stadt hat uns imponiert und Vorfreude auf die kommenden Tage bereitet.

Buenas noches von der Terrasse über den Dächern von Buenos Aires.

Urko Gutierrez

Dienstag, 11. Februar 2014

11 - Over the roads to Rosario

Dienstag, der 11.2.2014
(von Daniela Erger)


bei John Deere in Rosario

Um acht Uhr des letzten Abends in Mendoza haben wir uns auf den Weg nach Rosario gemacht. Mit einem Nachtbus, diesmal die Luxusvariante, ging es los. Luxusvariante bedeutet große und breite Ledersitze, mit viel Beinfreiheit und insgesamt nur drei statt vier Sitzen nebeneinander. Warum diesmal so luxuriös?! Ganz einfach: am nächsten morgen steht der Besuch bei John Deere an und wir sollten wenigstens ein bisschen geschlafen haben.

Ab Mitternacht befand sich auch der Großteil der Gruppe im Reich der Träume. Die Ausnahme bildete ein kleiner Plappervogel, der gefühlt die ganze Nacht erzählt hat ;) Ganz so schlimm war es natürlich nicht, aber bis ein Uhr nachts wurde sich in einer Sitzreihe noch sehr gut unterhalten. Angekommen am Busbahnhof in Rosario, glücklicherweise eine Stunde früher als gedacht, ging es auf direktem Wege ins Hotel. Jetzt heißt es kurz duschen, frisch machen und ab geht es zu John Deere.

Pünktlich wie wir Deutschen sind, kommen wir eine halbe Stunde zu früh zu dem vereinbarten Termin. Für John Deere aber kein Problem. Wir wurden sehr herzlich empfangen und in einen Konferenzraum geführt. Von Anfang an herrschte eine sehr angenehme Stimmung. Aus den einzelnen Bereichen des Unternehmens wie Human Ressources, Marketing und Sales, um nur ein paar Beispiele zu nennen, nahmen sich die Verantwortlichen für uns Zeit und haben uns alle unsere Fragen beantwortet.  

Zusätzlich wurde uns die Produktion gezeigt und auch hier alles ausführlich erklärt. Anschließend sind wir noch in der Unternehmenskantine zum Essen eingeladen worden. Kurz zu erwähnen ist vielleicht, dass es hier geregnet hat, aber auch dafür war John Deere vorbereitet und hat uns für den Rundgang Regenschirme zur Verfügung gestellt. Also an alle Zuhausegebliebenen: auch wir haben mal ein bisschen Regen ;) Aber die meiste Zeit ist das Wetter sonnig und warm.

Zu guter Letzt haben uns die Mitarbeiter von John Deere noch Sightseeing-, Shopping- und Essens-Tipps für den verbleibenden Abend mit auf dem Weg gegeben. Als Dankeschön für unseren Besuch haben wir auch noch ein kleines Präsent von John Deere erhalten. Das Ende unseres Besuches bildete das Gruppenfoto. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an John Deere; dass war ein super Firmenbesuch!!!

Zurück im Hotel hatten alle zwei Stunden Freizeit bis wir uns wieder treffen. Einige von uns wollten sich die Zeit mit einer Runde Schwimmen im hoteleigenen Swimmingpool vertreiben. Daraus ist dann aber nichts geworden, da der Swimmingpool eher ein Planschbecken war und auch nicht besonders sauber wirkte. Naja...

Um 18 Uhr haben wir uns dann getroffen, um gemeinsam den Tipps vom Nachmittag nachzugehen. Wir sind die Shoppingmeile mit seiner schönen Architektur entlanggeschlendert bis hin zum Fluss Paraná und von da aus am Fluss entlang in einem leckeren Lokal gelandet.

das Flaggen-Monument in Rosario

Den Abschluss des Tages bildet der Rückweg zum Hotel. Und dann ging es für die Meisten ab ins Bett und ins Reich der Träume.

Daniela Erger


P.S. Nochmals herzlichen Dank an meinen Kollegen Peter Schierz für die Vermittlung dieses großartigen Besuchs bei John Deere; das war einer der besten Firmenbesuche, den ich bis dato erleben durfte. Rodrigo (ganz rechts auf dem Photo) und seine Kollegen haben uns wirklich begeistert.
(Horst-G. Lippold)

10 - Mendoza - Weintour

Montag, der 10.2.2014
(von Angela Grubesic)


im Weinkeller der Bodega la Rural

... kaum die Augen zugemacht, klingelte der Wecker. Doch heute sind wir mit guter Laune aus dem Bett gesprungen, da hauptsächlich das Wein trinken auf dem Programm stand.
Nach einem kleinen Frühstück ging es auch schon los, von einem Kiosk zum nächsten, um die begehrten Bustickets zu erlangen. Überraschend war, dass wir danach innerhalb von paar Minuten im richtigen Bus saßen und nach einer etwas längeren Linienbusfahrt sind wir dann an unserem Ziel auch schon angekommen.

Auf der Suche nach Fahrrädern, um unsere geplante seeeehr lange Fahrradtour zu machen, haben wir uns am Ende für Mr. Hugo entschieden. Somit haben wir hübsche, rote Fahrräder mit teilweise Körbchen ausgeliehen.




Nachdem sich jeder ein Fahrrad ausgesucht hat ging es nach 5 Minuten radeln auch schon in das erste Weingut. Das Museo del Vino Bodega la Rural ist das größte Weingut in Argentinien und hat ein Weinmuseum. Nach einer Führung durch das Weingut und dem Museum ging es endlich zur Probierstube. Völlig weindurstend haben wir uns erstmal auf den Weiß- und dann auf den Rotwein gestürtzt, aber leider entsprach dieser nicht unserem Geschmack.
Fleißig ausgetrunken sind wir dann rüber zum Verkaufsshop und haben uns Wein für unsere Wertgutscheine ausgesucht.







Nachdem der Wein sicher in die Körbchen verstaut wurde, sind wir völlig ausgehungert in das nächste 5 Minuten entfernte Restaurant geradelt.
Hier konnte man zwischen verschiedenen Menüs auswählen unser Tisch hat sich für die vegetarische Variante entschieden. Welche aus den leckersten Empanadas, die wir bisher gegessen haben, bestand. Zusätzlich als Vorspeise gab es verschiedene Tapas, wie z.B. Tomaten, Käse und Oliven. Als Hauptmenü gab es Tomaten mit Zwiebeln und Tomaten im Salat, aber auch gegrilltes Gemüse mit Kartoffeln. Welche ausgesprochen lecker waren.



Aber das Dessert toppte alles, ein hausgemachtes Eis mit Bratapfel oder auch anderes Obst. Und somit waren wir nach dem Essen alle zufrieden, aber auch zu müde um weiter zu radeln. So entschieden wir uns die Fährräder zurückzubringen und uns in den Bus zu setzen und wieder ins Hotel zu fahren.
(Aus den vorgenommen 80 km wurden somit nur 2 km)

Nach der Busfahrt und dem Feeling einer frisch aufgegossenen Sauna ging es unter die Dusche. Nach dem Feierabendbier ging es wieder in die mobile Sauna, die uns zum Busterminal gefahren hat.
Dort haben wir unseren Bus in Richtung Rosario genommen, dieses Mal hat uns ein luxuriöser Bus erwartet. Mit Ledersitzen, Wein und Abendessen war dieser Bus eine richtige Abwechslung. Auch war diesmal genug Beinfreiheit gegeben, somit haben wir alle (auch durch den Wein) sehr gut geschlafen....




Angela Grubesic

Sonntag, 9. Februar 2014

9 - Mendoza - Rafting-Tour

Sonntag, der 9.2.2014
(von Tobias Jakobi)

auf dem Weg zur Rafting-Tour


Tag eins in dem zweiten Land unserer Reise durch Südamerika. Die Anden im Hintergrund der Stadt beginnt der Tag  im Verhältnis zu den Vortagen, mit einem kleinerem Frühstück. Die französische Auswahl durch Toast und Croissant, Kaffee und wenig Belag sättigt, aber ruft keine Freudenschreie hervor.
Der erste Plan für den Tag, die umliegenden Weinanbaugebiete und Winzer per Fahrrad zu besuchen wird kurzfristig zerschlagen, da trotz der aktuellen Haupturlaubszeit auch Sonntags die Winzer keine Führungen anbieten. Die Planung wird auf den nächsten Tag verschoben.

Beim Durchwälzen der regionalen Angebote fällt uns die Möglichkeit des Raftings in den Ausläufern der Anden im Fluss Mendoza auf. Bereits am Vortag während der Andenüberquerung fiel uns diese Möglichkeit auf. Dank der Hilfe der Rezeption und der Vermittlung eines Anbieters stehen wir  zwei Stunden später vor dem Hotel und werden vom Anbieter abgeholt.

Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Frau Lippold bleibt ebenfalls Herr Lippold an diesem Tag in Mendoza, sodass 13 von uns sich wieder auf den Weg in Richtung Anden machen. Das kurzfristig geplante Adventure beginnt zu unserer Überraschung nicht im Fluss, sondern bereits auf den folgenden 80 Kilometer zum Basecamp des Anbieters.

Mit dem Wissen, dass ein Tag zuvor ein Bus mit Deutschen verunglückte, sind wir ein Teil des argentinischen Straßenverkehrs. „Mut zur Lücke!“ und „Der Schwächste verliert!“ scheinen die Motto’s der Straße zu sein!



Die am Tag zuvor die Talabfahrt der Anden verschlafen haben, bekommen erneut die Chance das Panorama zu genießen und auf sich wirken zu lassen.
Beim Anbieter am Fuße des Stausees angekommen werden wir mit der vollen Ausrüstung von Neoprenanzug bis zum Helm ausgestattet und werden 15 Kilometer den Fluss hinaufgefahren.


Die Instruktionen in Englisch werden von jedem anders interpretiert und die Abläufe im Boot, die bei Kommando des Guides erfolgen sollen, durchgesprochen. Kurze Zeit später befinden wir uns in 3 Booten auf dem Fluss und stellen auch hier fest, dass Theorie und Praxis voneinander abweichen. Mit dem Hinweis, dass selten Teilnehmer aus dem Boot fallen und Level 3 von 5 der Strömung erreicht sind stürzen wir uns den Fluss herab.


Die Erfahrung des Raftings in Verbindung mit dem Panorama zwischen den Ausläufern der Anden und dem reisenden Strom begeistern uns völlig. Motiviert durch die Guides sowie dem Wettkampf mit den anderen Booten verhelfen uns zu Bestleistungen, dass die Statistik des Anbieters, bezüglich des Herausfallen von nur meist einem Teilnehmers, mehr als bestätigt wird. Belegt wird dieses Szenario mit dem folgenden Video:

(Video kommt noch)


Trotz der Umstände und alle Heil angekommen genießen alle die gute Stimmung im Basecamp bei einem Bier, perfektem Wetter und dem Resümee beim Betrachten der Videos. Die Rückfahrt zum Hotel erweist sich zum Glück als harmloser als die Hinfahrt.

Für die Abendplanung und das tägliche Essen wird die Feierstraße „Avenue Colonia“ angesteuert. Bei ausreichendem und guten Essen bei dem für jeden etwas gutes dabei war, lassen wir den Abend ausklingen. Auf dem Heimweg zum Hotel wird noch der größte der 5 Parks von Mendoza und dessen Aussteller durchquert. Viele Handwerker und Künstler bieten ihre Waren an und verbreiten Leben im den Park. Nach einem Abschlussbier in einer naheliegenden Bar beenden wir den Tag.

Tobias Jakobi